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Low Buy Year 2019

Low Buy Year 2019 – meine Regeln

  1. Mein Low Buy Year beginnt im Januar und endet im November. Das muss reichen. Denn wenn ich mich fast elf Monate extrem einschränke, will ich trotzdem nicht auf den Black Friday und Weihnachtskollektionen verzichten. Vielleicht interessiert mich davon nichts, aber vielleicht ja doch. Und glaubt mir: ich bin nicht so dumm, dass ich dann beim Black Friday wie eine Irre alle “verpassten” Käufe der Vormonate nachhole. 😉 Das habe ich auch 2018 nicht getan, sondern ganz brav meine Wunschliste im Auge behalten, die ich zudem vorher auch noch ausgedünnt hatte. Aber der Black Friday ist nun einmal DIE Gelegenheit des Jahres, sich den einen oder anderen Wunsch zu erfüllen. Und was die Weihnachtskollektionen angeht, könnte ich mir zur Not auch etwas zum Geburtstag schenken lassen, wenn ich nur deutlich mit dem Zaunpfahl winke. So habe ich das 2017 auch gemacht. Hehe.
  2. Pro Monat sind drei Teile erlaubt – egal, ob es Wattepads, Zahncreme oder eine Palette ist. Wenn ich in einem Monat mal weniger gekauft habe, darf ich das “eingesparte” Produkt auf den Folgemonat übertragen. Ich weiß zum Beispiel jetzt schon, dass ich demnächst Wattepads nachkaufen muss. Und ich wollte nicht cheaten und im Dezember schon solche Sachen hamstern, damit meine drei monatlichen Freiprodukte nicht draufgehen.
  3. Keine Impulskäufe! Ich nehme nichts spontan aus der Drogerie mit. Auch nicht, wenn es glitzert. Und auch nicht, wenn Luftballons, Regenbögen oder holografische Sterne auf der Verpackung sind.
  4. Größere Anschaffungen landen erst einmal auf der Wunschliste und NICHT direkt im Warenkorb. Die Wunschliste habe ich Euch oben in der Menüleiste verlinkt. Dort könnt Ihr bei Interesse immer mal reinschauen, da ich sie immer wieder aktualisiere. Ich parke dort meine Wunschprodukte, damit ich noch mal ein bis drölf Nächte darüber schlafen kann. Denn siehe Regel Nr. 3: keine Impulskäufe!
  5. Vor einem Kauf die Sammlung checken! Das hat 2018 schon gut funktioniert: Bevor ich mir ein neues Produkt kaufe, gehe ich meine Sammlung durch auf der Suche nach ähnlichen Farben oder sogar Dupes. Meistens hat es mir schon gereicht, wenn ich etwas ähnliches gefunden habe und der Neukauf hatte sich schon wieder erledigt.
  6. Die Pop of Color Falle erkennen! Bei vielen Lidschattenpaletten ist es so, dass mich alleine schon die Colorstory und die Anordnung der Lidschatten schwach werden lassen. Bei genauerer Betrachtung sind es aber oft nur zwei oder drei auffällige Lidschatten, die den Charakter der Palette ausmachen, und der Rest sind unscheinbare Töne, die zwar gut ins Konzept passen, die ich aber so oder ähnlich schon besitze. Ich versuche diese herausstechenden Lidschatten gedanklich auszublenden. Meist stelle ich dann schnell fest, ob die restlichen Lidschatten einen Kauf wirklich noch rechtfertigen.
  7. Geschenkgutscheine sind ausgenommen. Kleine Geschenkgutscheine bekomme ich hin und wieder mal und von denen darf ich mir auch nach Herzenslust etwas gönnen. Denn dafür sind sie da.

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No Buy – Kategorien

Neben den oben genannten Regeln möchte ich aber einen kompletten Kaufstopp für einige Kategorien festlegen:

  1. Duschgel – Ok, das wird für Euch keine Überraschung sein. 😉 Denn ich weiß, dass viele von Euch einen Übervorrat an Duschgel beherbergen – genau wie ich! Deswegen wird dieses Jahr KEIN.DUSCHGEL.GEKAUFT.
  2. Bodylotion – siehe Punkt 1 😉
  3. Parfum, Eau de Toilette, Bodysprays – ich habe zum Geburtstag im November meine zwei Wunschparfums bekommen. Der Zufall will es, dass alle meine Flakons nun haargenau auf das entsprechende Parfumtablett und die kleine Etagère passen. So soll es auch bleiben.
  4. Lippenstifte – Ok, dieser Punkt fällt mir besonders schwer. Aber ich habe mir vorgenommen, 2019 keine Lippenstifte zu kaufen. Mittlerweile trage ich sowieso fast nur noch Liquid Lipsticks – mit wenigen Ausnahmen. Wenn ich zehn Lippenprodukte (Lippenstift, Liquid Lipstick oder Lipgloss) aufgebraucht habe, überlege ich neu. Irgendwann 2025 oder so wird das wohl sein. #heul
  5. Blushes – dieser Punkt fällt mir hingegen sehr leicht. Nachdem ich die Erfahrung gemacht habe, wie schwer es ist, ein Blush aufzubrauchen, habe ich nicht das geringste Bedürfnis, mir weitere zu kaufen. Aber es kann ja nicht schaden, das hier mal schriftlich festzuhalten. Man weiß ja nie…
  6. Yankee Candles & Co. – Meine Fensterbank im Büro ist zugepflastert mit Yankee Candles. Meinem inneren Monk ist es zuwider, irgendwo im Raum eine neue Reihe anzufangen. Deswegen habe ich mir vorgenommen, dieses Jahr mindestens fünf große Housewarmer aufzubrauchen. Und alle Teelichte! Vorher keine Yankee Candles mehr für mich. Auch keine Duftkerzen anderer Marken.
  7. Kleidung – Hier will ich wirklich nur das Allernotwendigste kaufen. Denn in meinem unerschütterlichen Optimismus und meiner grenzenlosen Naivität bin ich der festen Überzeugung, dass ich bis Ende des Jahres bestimmt zwei Kleidergrößen weniger trage. Und es wäre doch schaaade, wenn die neuen Sachen dann schon alle nicht mehr passen. 😉

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Das sind also die Regeln für mein Low Buy Year 2019. Und ich bin extrem motiviert und freue mich schon fast auf die Herausforderungen, die die Releases in diesem Jahr bestimmt mit sich bringen. Ich halte Euch auf dem Laufenden.

Habt Ihr schon mal ein Low Buy/No Buy/Kaufstopp Jahr eingelegt? Was ist Euch schwer gefallen? Habt Ihr Tipps?Wenn jemand von Euch Lust hat mit einzusteigen, würde ich mich sehr über Mitstreiter freuen. 🙂

4 Kommentare

  • Ich schließe mich deinem Vorhaben an. Ganz ohne Kauf wird schwierig, weil immer irgendetwas leer geht oder urplötzlich neue Dinge auftauchen, die einen anfixen und die man dann doch noch nicht besitzt.

    Ich bin gespannt, wie du dich mit der Beschränkung fühlst. Bei mir ist es voll nach hinten losgegangen udn ich erinnere mich auch an eine Bloggerin, die irgendwann aus purer Langeweile Dinge gekauft hat, nur damit sie ihre erlaubten Produkte voll kriegt.
    Mit der Wunschliste habe ich zweierlei Erfahrungen gemacht. Anfangs wurde sie immer länger… und länger… und ich habe mich sowieso nicht daran gehalten. Und das zweite Mal habe ich sie nach 6 Monaten sowieso aus den Augen verloren und mir am Ende nur 2 Sachen gegönnt. Ich weiß immer noch nicht ob ich eine führen soll oder nicht. Für Basics mache ich es wahrscheinlich noch, weil da etwas länger recherchieren muss, was ich überhaupt benutzen kann.
    Wenn du Platz auf dem Handy oder Tablet hast, empfehle ich dir, die Sammlung abzufotographieren und dort zu speichern. Klingt bescheuert, aber hilft, um Ähnlichkeiten zu entdecken. Da ich eine Sammlung komplett für den Blog abfotographiert hab, war das nur ein nette Nebeneffekt.
    Das Problem mit den Paletten kenne ich sehr gut. Manchmal muss man die Farben nur anders anordnen und schon will ich sie haben -.- Ich kann Nudes sehr gut aus dem Weg gehen aber wehe es ist irgendetwas besonderes dabei, dann ignoriere ich die Tatsache, dass ich 5 Farben genau so besitze total.

    No-Buy:
    – bunte Eyeliner
    – bunte Lipliner
    – dunkle Lippenstifte
    – Lipglosse
    – Lidschattenpaletten
    – Nagellack
    – Highlighter

    Low-Buy (bis fast alles weg ist)
    – Badezeug
    – Duschzeug
    – Seife

    Ich muss ehrlich zugeben, dass mir die Lippenprodukte SEHR schwer fallen werden. Wenn man bedenkt, dass ich Dezember 3 Lipglosse gekauft habe… und nun zwei Lippenstifte. Ähm ja…. Irgendwie vergesse ich ständig was ich noch habe, weil ich monatelang das gleiche benutze und satt sehe.

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    • Oh, das freut mich, dass Du mitmachst! 🙂 Witzig: deine Low-Buy-Produkte entsprechen meinem No-Buy – anders herum käme ein No Buy bei Lidschattenpaletten für mich nieee in Frage. 😀 Die sehe ich dann eher als Sammelobjekt, bei denen ich mir nicht den Druck mache, sie aufbrauchen zü müssen. Der Zug ist bei mir ohnehin abgefahren. Ich mache mir eher Sorgen um die Produkte, die schneller schlecht werden, wie Lippenstifte, Kajalstifte (die hätte ich noch in die Liste mit aufnehmen sollen!), Lipglosse, Liquid Lipsticks, Mascara etc.

      Also, aus Langeweile werde ich bestimmt nicht shoppen. Aber ich hatte letzte Woche einen Zahnarzttermin und habe mich dabei ertappt, wie ich hinterher ganz selbstverständlich einen dm-Belohnungs-/Trosteinkauf machen wollte, der nach Zahnarztbesuchen bei mir schon Tradition hat. Dabei war das nur ein Kontrolltermin und Belohnung oder Trost völlig unangebracht. xD Also bin ich brav nach Hause gegangen. Ich gehe das Projekt in diesem Jahr eigentlich ganz zuversichtlich an. Denn ich habe im letzten Jahr eine Art “No Buy” ausprobiert (“Ab Neujahr so lange wie möglich nichts kaufen”). Da habe ich mich tatsächlich extrem eingeschänkt gefühlt, wie Du sagst und hatte nach einigen Wochen keine Lust mehr. Deswegen wollte ich es dieses Jahr etwas schlauer angehen und mir im Schnitt drei Produkte pro Monat genehmigen. Denn manchmal wird ja doch Essentielles leer, das man ersetzen MUSS oder manchmal möchte man auf dem Blog auch ein aktuelles Produkt zeigen oooder manchmal möchte man auch ein Teil einfach nur unbedingt haben. 😉 Aber bei einer Beschränkung auf drei Teile kaufe ich automatisch bewusster. Allerdings muss ich auch zugeben, dass ich die drei Produkte für diesen Monat schon verbraten habe: ein Teil war ein notwendiger Nachkauf, ein Teil war Ersatz für ein zerbrochenes, aber unverzichtbares Tool (ärgerlich!) und ein Teil war ein Lustkauf. 😉

      Das mit dem Fotografieren ist eine super Idee! Aber ich befürchte, dass meine Sammlung dafür doch noch zu umfangreich ist bzw. meine Zeit zu knapp. Die Paletten habe ich immerhin schon mal in einer Exceltabelle erfasst inkl. Gewicht, Preis, Anzahl der Lidschatten usw. – alleine um mal einen zahlenmäßigen Überblick zu haben. Vielleicht mache ich das mit dem Fotografieren aber doch mal, indem ich mir einfach mal eine Kategorie vornehme und dann sukzessive alle durchgehe.

      Übrigens kann ich bei Dir auf dem Blog leider nicht kommentieren. Da kommt immer die Meldung “Dieser Kommentar konnte nicht veröffentlicht werden.” Hast Du eine Idee, woran das liegen könnte?

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    • Lidschattenpaletten als Sammlerstücke zu sehen ist vielleicht gar nicht so verkehrt! ICh tue mich nämlich auch schwer, sie zu leeren. Manche sind sogar so schön, dass ich sie nicht so ausgiebig benutzen möchte, dass da Löcher entstehen. Verrückt, was?`

      Es ist unfassbar schwierig den Belohnungswillen los zu werden… Mich zieht es zur Zeit häufiger nach Rossmann, weil es auf dem Weg liegt und ich Zeit verbummeln möchte, um den Kopf frei zu kriegen. Da sind leider schon erste Dinge gekauft worden… Zum Glück habe ich nicht mehr das Bedürfnis dem Blog oder der Community neue Sachen zu zeigen. Ich kann mir vorstellen dass es gerade bei größeren Blogs ein riesiges Problem ist!

      Es ist interessant, dass du deine Liste mit Gewichten pflegst. Ich hab da geschätzte Prozente drin ste hen weil ich keine Briefwaage besitze und es mir dan doch zu müßig wäre. Ich muss mich daran hindern, nich den ganzen Nachmittag an dieser blöden Tabelle zu sitzen. Es ist interessant und hilfreich, aber ab nem gewissen Grad auch verschwendete Zeit.

      Dein Account conzillade ist bei mir als Leser eingetragen und ich habe nichts in der Spam Liste erhalten. Ich habe auch keine Zeichenbeschränkung drin. An den Einstellungen des Blogs liegt es nicht. Kannst du die Beiträge und Kommentare anderer denn lesen? Hast du mal versucht, den Adblocker auszuschalten oder Cookies zu aktivieren?

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    • Nein, was das Aufbrauchen von Lidschattenpaletten angeht, verstehe ich Dich total, weil ich das ähnlich sehe. Einerseits beeindrucken mich Fotos von richtig abgeliebten Paletten mit vielen sichtbaren Pfännchen. Hit the Pans machen mir selbst große Freude. Aber wenn mal ein Palettenlidschatten komplett aufgebraucht sein SOLLTE, käme mir die Palette schlagartig inkomplett vor (was sie dann natürlich auch ist). Denn der Lidschatten, den ich als erstes komplett aufgebraucht habe, ist logischerweise der, den ich am häufigsten verwendet habe. Also würde ich den dann auch am meisten vermissen. Der Rest in der Palette kann also nur noch zweite Wahl sein. Andererseits würde ich schon gerne mal eine Palette komplett aufbrauchen. Einfach um zu sehen, wie das so ist. 😀 Klingt für Außenstehende bestimmt bescheuert.

      Den Rossmann halte ich aus Low-Buy-Sicht aber für ein gefährliches Pflaster, um Zeit zu vertrödeln. 😀 Seit ich hier keinen Rossmann mehr habe, bin ich nur noch alle paar Wochen mal in einer Filiale. Und ich betrete den Laden dann schon mit einer diffusen Kaufabsicht (ohne Einkaufsliste/Wunschliste oder dergleichen), weil ich ja schließlich so selten hinkomme “und nun schon einmal da bin”. Total blöd eigentlich – auch wenn ich nicht gedankenlos die Regale leer fege.

      Ach so: das hätte ich erwähnen sollen. In der Excelliste steht das Gewicht “ab Werk” drin. Also tippe ich nur die Herstellerangaben ab, ohne die Paletten in bestimmten Abständen zu wiegen. Aber Du bringst mich da auf eine Idee! 😀 Mit Prozentangaben käme ich persönlich nicht zurecht, weil ich gar nicht wüsste, wie ich das schätzen soll. Bei Duschgel: ok – aber bei Paletten?

      Ja, fremde Kommentare sehe ich. Ich sehe auch das Eingabefeld für meinen Kommentar. Die Meldung erscheint erst beim Abschicken. Adblocker und Cookies sind aber gute Stichworte. Ich probiere es noch mal. Entweder lesen wir uns dann als nächstes also bei Dir oder – wenn es nicht geklappt hat – wieder hier. 😉

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