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Low Buy Year 2019

Ich wünsche Euch ein frohes neues Jahr. Ich hoffe, Ihr hattet ein schönes Weihnachtsfest. ♥

Die ruhige Zeit zwischen den Tagen nutze ich ja gerne, um zu Hause Dinge zu erledigen, wozu ich sonst nicht komme. Außerdem überlege ich mir, was ich vom nächsten Jahr erwarte, was ich von MIR selbst erwarte und was ich gerne ändern möchte. Die guten Vorsätze eben…

Ich merke, dass ich mich in den letzten Monaten vermehrt für Kosmetikmord, Pan that Palette und Low Buy/No Buy Projekte interessiere. Zwar schaue ich immer noch gerne Hauls an, aber die anderen Themen interessieren mich mittlerweile einfach mehr. Lieblingshashtag #panporn

no buy low buy 2019

Denn ich bin mittlerweile an einem Punkt, an dem ich sagen kann, dass ich mit meiner Sammlung zufrieden bin. Sie fühlt sich irgendwie komplett an und es macht mir Spaß, mich mit ihr zu beschäftigen. Anstelle zum Beispiel Palette XY zu kaufen, habe ich meine Kosmetik durchgesehen und ähnliche Lidschatten gefunden, so dass der erste Kaufreiz schnell verschwand. Bei Lippenstiften genau das gleiche Spiel. Das hat nicht immer funktioniert 😉 – aber häufig.

 

Kaufverhalten

Eine Sache, die mich jetzt schon seit Anfang 2018 beschäftigt, betrifft mein Kaufverhalten. Vor einem Jahr habe ich beschlossen, für einige Monate einen Kaufstopp einzuhalten. Die Idee, komplett zu verzichten, fand ich dann aber nach ein paar Wochen doof. Dennoch habe ich mich bemüht,

  1. Impulskäufe zu vermeiden,
  2. nicht bei jedem zweiten dm-Besuch ein Duschgel mitzunehmen 😉
  3. mich bei Sortimentsumstellungen auf meine persönlichen Highlights zu beschränken und nicht alles zu kaufen, was interessant sein KÖNNTE,
  4. LEs auch mal komplett zu ignorieren,
  5. zu erkennen, dass gehypte Produkte oft auch nur Eintagsfliegen sind, für die sich nach vier Wochen niemand mehr interessiert

 

Das hat im Großen und Ganzen auch gut funktioniert. Ich habe 2018 teilweise wochenlang nicht ein Teil gekauft. Außerdem habe ich 2018 deutlich weniger Geld ausgegeben, indem ich mir viele Sachen schlicht verkniffen habe oder bis zum Black Friday oder ähnlich verlockenden Rabattaktionen gewartet habe, wenn ich dann immer noch der Meinung war, ohne ein bestimmtes Produkt nicht leben zu können.

Statt dessen habe ich meine Kosmetiksammlung ausgemistet und neu sortiert. Ich habe alte Produkte wieder neu entdeckt und mich um mehr Rotation bei den verwendeten Produkten bemüht. Und es macht genauso viel (wenn nicht noch mehr!) Spaß, sich abends mal fröhlich durch die Sammlung zu swatchen, wie neue Produkte zu bestellen.

Das fertige Ergebnis seht Ihr hier. Wie gefällt Euch mein erster Frankenpolish?

Vielleicht erinnert Ihr Euch auch noch, wie ich davon berichtet habe, dass ich mir “neue” Nagellacke selber mische. Das mache ich nach wie vor und es macht unheimlich viel Spaß! Und wenn ich mich jetzt nicht vertue, habe ich seitdem nur einen Nagellack gekauft (Und der war auch noch ein Fehlkauf!). Funktioniert also ziemlich gut.

 

Low Buy Year 2019

Den “Testlauf” habe ich 2018 also schon mal bestanden. Für 2019 habe ich mir aber vorgenommen, ein offizielles Low Buy Year einzulegen. Der Grundgedanke bleibt der gleiche: Weniger und mit Bedacht kaufen – mehr mit dem “spielen”, was schon da ist. Dieses Mal will ich aber Regeln festlegen, damit ich das Projekt nicht wischiwaschi angehe und mir Hintertürchen lasse. Ich kenne mich ja…

Und auch, wenn ich mich über jedes aufgebrauchte Produkt freue, geht es mir nicht in erster Linie darum, meine Sammlung weiter zu verkleinern.

Ich mag meine Kosmetiksammlung. Ich empfinde sie nicht als belastend. Ich habe immer noch den Überblick.

 

Warum nicht gleich ein No Buy Year?

Ok, ich weiß, dass ich mit meiner Sammlung für die nächsten Jahre auch ohne Neukäufe gut über die Runden käme. Aber ich habe keinen Druck, der mich zwingt, komplett auf neue Produkte zu verzichten. Warum sollte ich mich also ohne Grund so kasteien? Es würde sich wie eine Strafe anfühlen. Wozu? 

Das würde für mich persönlich nur Sinn machen, wenn ich auf eine große Anschaffung hinsparen würde. Mir reicht es aber, kontrollierter und weniger impulsiv einzukaufen. Denn dann kaufe ich automatisch weniger.

Außerdem habe ich für bestimmte Kategorien sogar einen kompletten Kaufstopp festgelegt – somit ist das Projekt genau genommen eine Mischung aus beidem: Low Buy und No Buy. 

no buy low buy 2019

 

Und der Blog?

Ich habe mich natürlich auch gefragt, ob man unter diesen Bedingungen überhaupt noch bloggen kann. Es ist klar, dass ich so nicht jede brandaktuelle LE zeigen kann. Aber das habe ich ja vorher auch nicht getan. Und genug Futter für den Blog habe ich auch so. Denn viele Sachen aus dem letzten Jahr, die aber trotzdem noch aktuell sind, habe ich Euch noch gar nicht gezeigt.

Und da ich im Moment aus Zeitmangel eher eine Schönwetterbloggerin bin, verheize ich hier ja ohnehin nicht so viele Produkte. 😉

Außerdem würde ich den Fokus gerne wieder mehr auf Looks, langfristige Erfahrungen und allgemeine Beautythemen legen, als auf das reine Aneinanderreihen von Produktneuvorstellungen.

Der Blog leidet also unter dem Low Buy ganz sicher weniger als unter dem Zeitmangel.

 

Das also zu meinem Low Buy Year 2019 und meinen Gedanken dazu. Welche Regeln ich für mein Low Buy Year festgelegt habe, verrate ich Euch auf der zweiten Seite.

4 Kommentare

  • Ich schließe mich deinem Vorhaben an. Ganz ohne Kauf wird schwierig, weil immer irgendetwas leer geht oder urplötzlich neue Dinge auftauchen, die einen anfixen und die man dann doch noch nicht besitzt.

    Ich bin gespannt, wie du dich mit der Beschränkung fühlst. Bei mir ist es voll nach hinten losgegangen udn ich erinnere mich auch an eine Bloggerin, die irgendwann aus purer Langeweile Dinge gekauft hat, nur damit sie ihre erlaubten Produkte voll kriegt.
    Mit der Wunschliste habe ich zweierlei Erfahrungen gemacht. Anfangs wurde sie immer länger… und länger… und ich habe mich sowieso nicht daran gehalten. Und das zweite Mal habe ich sie nach 6 Monaten sowieso aus den Augen verloren und mir am Ende nur 2 Sachen gegönnt. Ich weiß immer noch nicht ob ich eine führen soll oder nicht. Für Basics mache ich es wahrscheinlich noch, weil da etwas länger recherchieren muss, was ich überhaupt benutzen kann.
    Wenn du Platz auf dem Handy oder Tablet hast, empfehle ich dir, die Sammlung abzufotographieren und dort zu speichern. Klingt bescheuert, aber hilft, um Ähnlichkeiten zu entdecken. Da ich eine Sammlung komplett für den Blog abfotographiert hab, war das nur ein nette Nebeneffekt.
    Das Problem mit den Paletten kenne ich sehr gut. Manchmal muss man die Farben nur anders anordnen und schon will ich sie haben -.- Ich kann Nudes sehr gut aus dem Weg gehen aber wehe es ist irgendetwas besonderes dabei, dann ignoriere ich die Tatsache, dass ich 5 Farben genau so besitze total.

    No-Buy:
    – bunte Eyeliner
    – bunte Lipliner
    – dunkle Lippenstifte
    – Lipglosse
    – Lidschattenpaletten
    – Nagellack
    – Highlighter

    Low-Buy (bis fast alles weg ist)
    – Badezeug
    – Duschzeug
    – Seife

    Ich muss ehrlich zugeben, dass mir die Lippenprodukte SEHR schwer fallen werden. Wenn man bedenkt, dass ich Dezember 3 Lipglosse gekauft habe… und nun zwei Lippenstifte. Ähm ja…. Irgendwie vergesse ich ständig was ich noch habe, weil ich monatelang das gleiche benutze und satt sehe.

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    • Oh, das freut mich, dass Du mitmachst! 🙂 Witzig: deine Low-Buy-Produkte entsprechen meinem No-Buy – anders herum käme ein No Buy bei Lidschattenpaletten für mich nieee in Frage. 😀 Die sehe ich dann eher als Sammelobjekt, bei denen ich mir nicht den Druck mache, sie aufbrauchen zü müssen. Der Zug ist bei mir ohnehin abgefahren. Ich mache mir eher Sorgen um die Produkte, die schneller schlecht werden, wie Lippenstifte, Kajalstifte (die hätte ich noch in die Liste mit aufnehmen sollen!), Lipglosse, Liquid Lipsticks, Mascara etc.

      Also, aus Langeweile werde ich bestimmt nicht shoppen. Aber ich hatte letzte Woche einen Zahnarzttermin und habe mich dabei ertappt, wie ich hinterher ganz selbstverständlich einen dm-Belohnungs-/Trosteinkauf machen wollte, der nach Zahnarztbesuchen bei mir schon Tradition hat. Dabei war das nur ein Kontrolltermin und Belohnung oder Trost völlig unangebracht. xD Also bin ich brav nach Hause gegangen. Ich gehe das Projekt in diesem Jahr eigentlich ganz zuversichtlich an. Denn ich habe im letzten Jahr eine Art “No Buy” ausprobiert (“Ab Neujahr so lange wie möglich nichts kaufen”). Da habe ich mich tatsächlich extrem eingeschänkt gefühlt, wie Du sagst und hatte nach einigen Wochen keine Lust mehr. Deswegen wollte ich es dieses Jahr etwas schlauer angehen und mir im Schnitt drei Produkte pro Monat genehmigen. Denn manchmal wird ja doch Essentielles leer, das man ersetzen MUSS oder manchmal möchte man auf dem Blog auch ein aktuelles Produkt zeigen oooder manchmal möchte man auch ein Teil einfach nur unbedingt haben. 😉 Aber bei einer Beschränkung auf drei Teile kaufe ich automatisch bewusster. Allerdings muss ich auch zugeben, dass ich die drei Produkte für diesen Monat schon verbraten habe: ein Teil war ein notwendiger Nachkauf, ein Teil war Ersatz für ein zerbrochenes, aber unverzichtbares Tool (ärgerlich!) und ein Teil war ein Lustkauf. 😉

      Das mit dem Fotografieren ist eine super Idee! Aber ich befürchte, dass meine Sammlung dafür doch noch zu umfangreich ist bzw. meine Zeit zu knapp. Die Paletten habe ich immerhin schon mal in einer Exceltabelle erfasst inkl. Gewicht, Preis, Anzahl der Lidschatten usw. – alleine um mal einen zahlenmäßigen Überblick zu haben. Vielleicht mache ich das mit dem Fotografieren aber doch mal, indem ich mir einfach mal eine Kategorie vornehme und dann sukzessive alle durchgehe.

      Übrigens kann ich bei Dir auf dem Blog leider nicht kommentieren. Da kommt immer die Meldung “Dieser Kommentar konnte nicht veröffentlicht werden.” Hast Du eine Idee, woran das liegen könnte?

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    • Lidschattenpaletten als Sammlerstücke zu sehen ist vielleicht gar nicht so verkehrt! ICh tue mich nämlich auch schwer, sie zu leeren. Manche sind sogar so schön, dass ich sie nicht so ausgiebig benutzen möchte, dass da Löcher entstehen. Verrückt, was?`

      Es ist unfassbar schwierig den Belohnungswillen los zu werden… Mich zieht es zur Zeit häufiger nach Rossmann, weil es auf dem Weg liegt und ich Zeit verbummeln möchte, um den Kopf frei zu kriegen. Da sind leider schon erste Dinge gekauft worden… Zum Glück habe ich nicht mehr das Bedürfnis dem Blog oder der Community neue Sachen zu zeigen. Ich kann mir vorstellen dass es gerade bei größeren Blogs ein riesiges Problem ist!

      Es ist interessant, dass du deine Liste mit Gewichten pflegst. Ich hab da geschätzte Prozente drin ste hen weil ich keine Briefwaage besitze und es mir dan doch zu müßig wäre. Ich muss mich daran hindern, nich den ganzen Nachmittag an dieser blöden Tabelle zu sitzen. Es ist interessant und hilfreich, aber ab nem gewissen Grad auch verschwendete Zeit.

      Dein Account conzillade ist bei mir als Leser eingetragen und ich habe nichts in der Spam Liste erhalten. Ich habe auch keine Zeichenbeschränkung drin. An den Einstellungen des Blogs liegt es nicht. Kannst du die Beiträge und Kommentare anderer denn lesen? Hast du mal versucht, den Adblocker auszuschalten oder Cookies zu aktivieren?

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    • Nein, was das Aufbrauchen von Lidschattenpaletten angeht, verstehe ich Dich total, weil ich das ähnlich sehe. Einerseits beeindrucken mich Fotos von richtig abgeliebten Paletten mit vielen sichtbaren Pfännchen. Hit the Pans machen mir selbst große Freude. Aber wenn mal ein Palettenlidschatten komplett aufgebraucht sein SOLLTE, käme mir die Palette schlagartig inkomplett vor (was sie dann natürlich auch ist). Denn der Lidschatten, den ich als erstes komplett aufgebraucht habe, ist logischerweise der, den ich am häufigsten verwendet habe. Also würde ich den dann auch am meisten vermissen. Der Rest in der Palette kann also nur noch zweite Wahl sein. Andererseits würde ich schon gerne mal eine Palette komplett aufbrauchen. Einfach um zu sehen, wie das so ist. 😀 Klingt für Außenstehende bestimmt bescheuert.

      Den Rossmann halte ich aus Low-Buy-Sicht aber für ein gefährliches Pflaster, um Zeit zu vertrödeln. 😀 Seit ich hier keinen Rossmann mehr habe, bin ich nur noch alle paar Wochen mal in einer Filiale. Und ich betrete den Laden dann schon mit einer diffusen Kaufabsicht (ohne Einkaufsliste/Wunschliste oder dergleichen), weil ich ja schließlich so selten hinkomme “und nun schon einmal da bin”. Total blöd eigentlich – auch wenn ich nicht gedankenlos die Regale leer fege.

      Ach so: das hätte ich erwähnen sollen. In der Excelliste steht das Gewicht “ab Werk” drin. Also tippe ich nur die Herstellerangaben ab, ohne die Paletten in bestimmten Abständen zu wiegen. Aber Du bringst mich da auf eine Idee! 😀 Mit Prozentangaben käme ich persönlich nicht zurecht, weil ich gar nicht wüsste, wie ich das schätzen soll. Bei Duschgel: ok – aber bei Paletten?

      Ja, fremde Kommentare sehe ich. Ich sehe auch das Eingabefeld für meinen Kommentar. Die Meldung erscheint erst beim Abschicken. Adblocker und Cookies sind aber gute Stichworte. Ich probiere es noch mal. Entweder lesen wir uns dann als nächstes also bei Dir oder – wenn es nicht geklappt hat – wieder hier. 😉

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