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Hurra, wir haben ein neues Trendprodukt! Den Silisponge. Auf Instagram und Youtube kommt man kaum um ihn herum und ich gebe zu, dass auch meine Neugier schnell geweckt war. Ich habe das neue Tool getestet und erzähle Euch jetzt, was ich von ihm halte.
Silisponge Review

Irgendwie ist es wie bei Zahncreme und Waschmittel: Du denkst, da ist alles schon ausgereizt – da kann nichts Innovatives mehr kommen und dann merkt man, dass man sich getäuscht hat. Dabei sind die Möglichkeiten Foundation aufzutragen schon so vielfältig:

  • Foundationbrush
  • Beautyblender
  • Airbrush
  • elektrische Vibrationsschwämme
  • oder einfach mit den Fingern

 

Der Nachteil bei allen Tools ist aber, dass Schwämme und Brushes einen Teil der Foundation schlucken, was den Verbrauch an Foundation erhöht. Zudem ist es lästig, die Tools zu reinigen.

Abhilfe soll da der Silisponge schaffen. Dabei handelt es sich um ein flexibles Silikonkissen, dessen glatte Oberfläche die Foundation nicht aufsaugt und zu 100% an die Haut abgibt. Ich habe hier eine no name-Alternative getestet, deren Eigenschaften aber identisch mit dem vermeintlichen Original zu sein scheinen.

Der Silisponge in der Praxis

Silisponge Review

Die Anwendung ist gewöhnungsbedürftig: angefangen mit der Menge der Foundation. Denn es ist erstaunlich, wie wenig Foundation man benötigt und ich musste mich erst darauf einstellen, dass je nach Foundation manchmal auch ein halber Pumpstoß schon reichte.

Die Foundation lässt sich mit diesem Silikonkissen spielend leicht auf der Haut verteilen. Auch die kurvige Nasenpartie ist kein Problem, da das Silikonkissen flexibel genug ist. Das Verblenden gestaltet sich da schon schwieriger. Ich habe den Eindruck, dass sich die Foundation wegen der glatten Oberfläche des Silikonkissens nicht so gut mit der Haut verbindet.

Silisponge Review vor Verwendung
Silisponge Review nach Verwendung

Mit einem Pinsel oder einem Makeup Sponge wird das Ergebnis ebenmäßiger, da sie die Foundation richtig in die Haut und die Poren einarbeiten. Das schafft das Silikonkissen einfach nicht.

Ein riesiger Vorteil des Silisponges ist aber die leichte Reinigung: einfach mit Wasser und Seife waschen und schon ist er wieder einsatzbereit. Vom hygienischen Aspekt her ist das unschlagbar.

Ich muss sagen, dass ich schon vor der ersten Anwendung skeptisch war. Normalerweise trage ich meine Foundation mit einem Pinsel auf und buffere das Gesicht anschließend mit einem feuchten Makeup Sponge ab. So wird das Ergebnis absolut streifenfrei. Außerdem nimmt der Sponge überschüssige Foundation wieder von der Haut, so dass sich im Laufe des Tages nichts unschön absetzen oder verrutschen kann. Da kann das Silikonkissen nicht mithalten.

Silisponge Review

Fazit

Obwohl ich anfangs sehr skeptisch war, möchte ich es in meiner Routine nicht mehr missen. Es kann den Beautyblender bei mir persönlich zwar nicht ersetzen, leistet aber gute Vorarbeit, die bisher der Pinsel übernommen hat. Der Foundationverbrauch ist deutlich geringer, das Tool hygienischer als ein Pinsel und in Sekunden wieder zu reinigen.

Der Silisponge scheint auch auf jeden Fall die Kreativität der Beauty Community zu fördern. Beautyblender werden mit Klarsichtfolie oder sogar einem Kondom überzogen und sollen so den gleichen Effekt haben wie der Silisponge. Naja, zum Ausprobieren vielleicht ganz nett, aber eine Dauerlösung kann das wohl kaum sein.

 

Bezugsquellen

Der originale Silisponge ist bei Douglas und neuerdings auch bei dm erhältlich. Wer Geld sparen will und dafür bei der Lieferung ein wenig Wartezeit in Kauf nimmt, findet günstige Alternativen bei ebay, wo sie bei kostenloser Lieferung schon für 1,- € zu haben sind.

Wie tragt Ihr Eure Foundation am liebsten auf?
Wäre ein Silikonkissen für Euch eine Alternative?